16. April 2019

RESI-extrem Wissenschafts-Praxis Dialog

Am 1. April diskutierten über 80 Bürgerinnen und Bürger aus Schwäbisch Gmünd die Zwischenergebnisse des Projekts „RESI-extrem – Resilienzbildung nach Extremereignissen“. Vorgestellt wurden u.a. die Ergebnisse der im Sommer 2018 durchgeführten Haushaltsbefragung und der Analyse der Schäden vom schweren Starkregenereignis am 29. Mai 2016 in Schwäbisch Gmünd mit zwei Todesopfern. Eine spannende Diskussion entwickelte sich auf Basis der Schadens- und Gefahrenkarten zu der Frage, welche Rolle die Kommune und die Bürgerinnen und Bürger bei der Vorsorge spielen. Zudem wurden konkrete Standorte und Grundstücke und ihre Problemlagen bei Starkregen angesprochen. Hier konnten beim direkten Austausch an den Schadenskarten wertvolle neue Erkenntnisse zu weiteren Schäden gewonnen und im Rahmen eines partizipativen Formats kartiert werden. Dabei war die hohe Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger aus Schwäbisch Gmünd deutlich – denen insbesondere auch noch das Ereignis von 2016 im Gedächtnis waren. Es zeigte sich, dass die Schadenskarten und die Ergebnisse der Haushaltsbefragung in Schwäbisch Gmünd von besonderem Interesse waren, aber auch insbesondere die erarbeiteten Starkregengefahrenkarten, die eine wichtige Planungsgrundlage für die Überflutungsvorsorge darstellen. Weitere Projektaktivitäten in der Stadt sind geplant – Informationen hierzu finden Sie auf: www.resi-extrem.de

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